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Morgenthau - Herz - Kissinger

Deutsch-amerikanische Juden als Protagonisten der Nachkriegsgeschichte Deutschland

Drei jüdische Intellektuelle, die ihr intellektuelles Rüstzeug in Deutschland erlernten und in die USA emigrieren mussten, beeinflussten dort das Denken über außenpolitische Zusammenhänge in herausragender Weise. Hans Joachim Morgenthau aus Coburg, John Herz aus Düsseldorf und Henry Alfred Kissinger aus Fürth begründeten die einflussreiche Denkschule des Politischen Realismus, die ein pessimistisches Menschenbild postuliert. Alle drei waren Liberale, als sie in Deutschland studierten. Es nimmt nicht Wunder, dass sie nach ihren Erfahrungen im und mit dem Dritten Reich ihre Sicht auf die Welt veränderten.